Jedes Jahr werden tausende Markenanmeldungen abgelehnt oder führen zu kostspieligen Widersprüchen – oft wegen vermeidbarer Fehler. Lernen Sie aus den häufigsten Fehlern und schützen Sie Ihre Marke richtig.
Die 10 größten Fehler bei der Markenanmeldung
Fehler 1: Keine Markenrecherche
Der häufigste und teuerste Fehler: Eine Marke anmelden, ohne vorher zu prüfen, ob sie bereits existiert.
Lösung
Immer einen kostenlosen Markencheck durchführen. Prüfen Sie DPMA, EUIPO und Handelsregister.
Fehler 2: Beschreibende Begriffe anmelden
Marken wie "Beste Qualität" oder "Online Shop" werden abgelehnt, weil sie rein beschreibend sind.
Lösung
Wählen Sie einen Fantasienamen oder kombinieren Sie Begriffe kreativ. Je einzigartiger, desto besser.
Fehler 3: Falsche Klassenwahl
Zu wenige oder falsche Nizza-Klassen schränken Ihren Schutz ein oder erhöhen unnötig die Kosten.
Lösung
Lassen Sie sich beraten, welche Klassen für Ihr Geschäft relevant sind. Denken Sie auch an zukünftige Expansionen.
Fehler 4: Nur das Logo schützen
Wer nur das Logo als Bildmarke anmeldet, kann nicht gegen ähnliche Wortmarken vorgehen.
Lösung
Melden Sie zuerst den Namen als Wortmarke an. Das Logo kann zusätzlich geschützt werden.
Fehler 5: Zu späte Anmeldung
Wer erst nach Jahren anmeldet, riskiert, dass Konkurrenten schneller waren.
Lösung
Melden Sie die Marke an, sobald der Name feststeht – idealerweise vor dem Markteintritt.
Fehler 6: Domain-Verfügbarkeit mit Markenverfügbarkeit verwechseln
"Die Domain war frei, also dachte ich, der Name sei auch frei." – ein teurer Irrtum.
Lösung
Domain-Recherche und Markenrecherche sind zwei verschiedene Dinge. Immer beides prüfen!
Fehler 7: Ähnliche Marken ignorieren
Nicht nur identische, auch ähnliche Marken können problematisch sein.
Lösung
Prüfen Sie auf klangliche, schriftbildliche und begriffliche Ähnlichkeiten. Ein Schutzmarken Checker hilft dabei.
Fehler 8: Waren-/Dienstleistungsverzeichnis zu allgemein
Vage Formulierungen wie "alle Waren der Klasse 25" werden oft beanstandet.
Lösung
Verwenden Sie konkrete Begriffe aus dem offiziellen Klassifikationstool (TMclass).
Fehler 9: Fristen verpassen
Widerspruchsfristen und Verlängerungsfristen sind strikt. Wer sie verpasst, verliert Rechte.
Lösung
Notieren Sie alle Fristen. Nutzen Sie einen Dienstleister mit Fristenüberwachung.
Fehler 10: Marke nicht nutzen
Eine Marke muss innerhalb von 5 Jahren genutzt werden, sonst kann sie gelöscht werden.
Lösung
Nutzen Sie die Marke aktiv und dokumentieren Sie die Nutzung (Rechnungen, Werbung, Produkte).
Fazit: Fehler sind vermeidbar
Die meisten Fehler bei der Markenanmeldung lassen sich durch gute Vorbereitung und professionelle Unterstützung vermeiden. Investieren Sie in eine gründliche Recherche und die richtige Klassenwahl – das spart langfristig Geld und Ärger.
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